Das war’s dann also mit Portugal. Am Morgen des Aufbruchs nach Spanien kippte ich vor lauter Aufregung meinen Kaffee auf den Boden der Küche in der Pilgerherberge. Und auf meinen Schlafsack, den ich dort wieder einpacken wollte, um die Nochschlafenden im 28-Betten-Schlafsaal mit dem Rascheln nicht zu wecken. Tja. Ich würde auf dieser Reise eh„Camino 1, Tag 13“ weiterlesen
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Camino 1, Tag 12
An dem Tag hatte ich vor, bis zur spanischen Grenze zu gehen. Ich könnte entweder in der letzten portugiesischen Pilgerherberge in Valença übernachten oder mein Glück im spanischen Tui auf der anderen Seite des Grenzflusses probieren. Ich hatte keine Lust, Portugal zu verlassen. Hatte auch gehört, dass die Spanier*innen weniger pilgerfreundlich wären, und wollte also„Camino 1, Tag 12“ weiterlesen
Camino 1, Tag 11
Ich zog an dem Tag alleine los und war bis auf 2 Mal extrem heiter unterwegs. Das erste für mich etwas ärgerliche Erlebnis war, als ich auf einem schönen bergigen Abschnitt im Wald an 2 Pilger*innen vorbeihetzte, weil sie beim Laufen gerade mit Lautsprecher (!) Musik hörten. Das fand ich absurd und nervenaufreibend. Das zweite„Camino 1, Tag 11“ weiterlesen
Camino 1, Tag 10
Ich wurde am Morgen in der privaten Herberge von Paço mit einem Kaffee von „meinen zwei deutschen Mitpilgern“ überrascht. Mit einer der beiden würde ich an dem Tag loslaufen, der Zweite würde kurze Zeit später aufbrechen. Wir verabschiedeten uns von allen. Ich machte mir nun Sorgen um Eine, die schon einige Tage an dem Standort„Camino 1, Tag 10“ weiterlesen
Camino 1, Tag 9
Im Schlafsaal der Herberge von Viana de Castelo war ich die Vorletzte, die aufstand. Ich hatte den Abgang vom Spanier am sehr frühen Morgen noch mitbekommen, verschlief aber, wie die anderen sich auf den Weg gemacht hatten. Die Letzte rührte sich auch, als ich packte. Wir hielten einen kurzen Plausch. Sie äußerte etwas Wehmut, weil„Camino 1, Tag 9“ weiterlesen
Camino 1, Tag 8
Ab Marinhas würde ich mich für den Tag vom Meer verabschieden müssen, denn der Weg ging nun über Dörfer durchs Land. Nach der Wende an besagter Straßenkreuzung hatte ich ein ganz anderes Erlebnis von diesem Jakobsweg. Erst kürzlich war ich gereizt, sauer sogar auf meine Mitmenschen und hatte den Fokus auf unschöne Aspekte des Weges,„Camino 1, Tag 8“ weiterlesen
Camino 1, Tag 7
In der Nacht habe ich in dem großen Schlafsaal der Pilgerherberge in Marinhas mehr schlecht als recht geschlafen. Ich ging wie immer schon am frühen Abend ins Bett. Aber wie ich bereits erzählte, gab es ein lautes auch wenn schlecht besuchtes Volksfest nebendran, so dass das Einschlafen erst spät möglich war. Dazu hatte ich das„Camino 1, Tag 7“ weiterlesen
Camino 1, Tag 6
Nachdem ich die Postkarten, die ich in Porto schon gekauft hatte, endlich geschrieben hatte, habe ich sie unterwegs eingeworfen. Die Poststelle von Póvoa da Varzim lag günstig auf dem Weg. Mit ein paar Gramm weniger auf den Schultern und einem Gefühl der Erleichterung ging ich am Strand lang weiter zu meiner nächsten Station. An dem„Camino 1, Tag 6“ weiterlesen
Camino 1, Tag 5
Am Vorabend hatte sich der Campingplatz in Angeiras nach meinem Sprung ins Schwimmbad von etlichen Mitpilger*innen gut gefüllt. Und am nächsten Morgen traf ich auf viele unterwegs. Mich überkam langsam Angst, dass ich für die Nacht kein Bett mehr finden würde. Zumal hatte ich von anderen schon gehört, dass in der letzten Pilgerherberge nicht alle„Camino 1, Tag 5“ weiterlesen
Camino 1, Tag 4
Eigentlich hätte ich Porto am Vortag verlassen wollen. Ich war ja da, um zu laufen, nicht um eine Stadt zu besichtigen. Im Endeffekt war ich jedoch froh, noch eine Nacht vor Ort geblieben zu sein. Die erste Etappe auf dem Camino Portugués da Costa ab Porto war über 20km lang, und wenn ich erstmal von„Camino 1, Tag 4“ weiterlesen