Ich fand die letzten 20 km meiner Wanderung nach Santiago de Compostela recht nervig. Es gab zwar Wegabschnitte durch den Wald, was mir eher gefiel, aber es ging meist durch Dörfer und Ortschaften, die ich eher öde fand. Ich hatte Schwierigkeiten an dem Tag, negative Gedanken zu vertreiben. Vielleicht deswegen fand ich diese Etappe hauptsächlich„Camino 1, Tag 19“ weiterlesen
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Camino 1, Tag 18
Wie gesagt hatte ich in Padrón, alleine im Schlafsaal der Pension, wie ein Baby geschlafen. Lang und tief. Als ich aufwachte, wunderte ich mich über die „vorangeschrittene“ Stunde (8:15). Hatte wohl diesen ausgedehnten ungestörten Schlaf gebraucht! Ich hatte auch keine Eile, schnell in Santiago anzukommen bzw. überhaupt aufzubrechen. Ich wollte eine Zwischenetappe machen. Wo genau„Camino 1, Tag 18“ weiterlesen
Camino 1, Tag 17
Zum Frühstück ging ich in das nette Café, wo ich am Vorabend etwas trinken war. Der Wirt war so nett gewesen, er verdiente mehr Kundschaft. Ich bestellte einen Kaffee und eine Süssigkeit. Und bemühte mich, dem Gastgeber zu sagen, dass mir der Ort Caldas de Reis sehr gefallen hatte, und zwar vor allem deswegen, weil„Camino 1, Tag 17“ weiterlesen
Camino 1, Tag 15
Nach dem vom Betreiber der Pilgerherge von Soutoxuste liebevoll eingerichteten Frühstück und dem Abschied von den anderen Wander*innen startete ich meine Tagesetappe. Hochmotiviert und mal wieder vergnügt über das für mich perfekte Wanderwetter und die vielen Waldabschnitte, hatte ich auch Lust auf ein bisschen Sightseeing in Pontevedra. Ich kam zu Mittagszeit dort an. Vorm Ortseingang„Camino 1, Tag 15“ weiterlesen
Camino 1, Tag 14
Nachdem ich am Vortag 30 km bis Mos und somit ca. 10 km mehr als üblich gelaufen war, hatte ich eine relativ kurze Tagesetappe geplant. Nach ca. 15 km hielt ich bereits vor Arcade in Soutoxuste an. Die Pilgerherberge befände sich direkt an der Landstraße unweit von einem Strand und wäre von einem besonders freundlichen„Camino 1, Tag 14“ weiterlesen
Camino 1, Tag 13
Das war’s dann also mit Portugal. Am Morgen des Aufbruchs nach Spanien kippte ich vor lauter Aufregung meinen Kaffee auf den Boden der Küche in der Pilgerherberge. Und auf meinen Schlafsack, den ich dort wieder einpacken wollte, um die Nochschlafenden im 28-Betten-Schlafsaal mit dem Rascheln nicht zu wecken. Tja. Ich würde auf dieser Reise eh„Camino 1, Tag 13“ weiterlesen
Camino 1, Tag 12
An dem Tag hatte ich vor, bis zur spanischen Grenze zu gehen. Ich könnte entweder in der letzten portugiesischen Pilgerherberge in Valença übernachten oder mein Glück im spanischen Tui auf der anderen Seite des Grenzflusses probieren. Ich hatte keine Lust, Portugal zu verlassen. Hatte auch gehört, dass die Spanier*innen weniger pilgerfreundlich wären, und wollte also„Camino 1, Tag 12“ weiterlesen
Camino 1, Tag 11
Ich zog an dem Tag alleine los und war bis auf 2 Mal extrem heiter unterwegs. Das erste für mich etwas ärgerliche Erlebnis war, als ich auf einem schönen bergigen Abschnitt im Wald an 2 Pilger*innen vorbeihetzte, weil sie beim Laufen gerade mit Lautsprecher (!) Musik hörten. Das fand ich absurd und nervenaufreibend. Das zweite„Camino 1, Tag 11“ weiterlesen
Camino 1, Tag 10
Ich wurde am Morgen in der privaten Herberge von Paço mit einem Kaffee von „meinen zwei deutschen Mitpilgern“ überrascht. Mit einer der beiden würde ich an dem Tag loslaufen, der Zweite würde kurze Zeit später aufbrechen. Wir verabschiedeten uns von allen. Ich machte mir nun Sorgen um Eine, die schon einige Tage an dem Standort„Camino 1, Tag 10“ weiterlesen
Camino 1, Tag 9
Im Schlafsaal der Herberge von Viana de Castelo war ich die Vorletzte, die aufstand. Ich hatte den Abgang vom Spanier am sehr frühen Morgen noch mitbekommen, verschlief aber, wie die anderen sich auf den Weg gemacht hatten. Die Letzte rührte sich auch, als ich packte. Wir hielten einen kurzen Plausch. Sie äußerte etwas Wehmut, weil„Camino 1, Tag 9“ weiterlesen