Hallo.

Mein Name ist erstmal egal. Meine Erfahrungen und Erlebnisse auf meinen Wanderungen dagegen, nicht. Darum dachte ich, ich teile manches davon mit der Welt. Vielleicht stoße ich damit auf offene Ohren.

In diesem Beitrag möchte ich ein wenig über mich erzählen. Meine bisherige Lebenserfahrung und Identität nehme ich teilweise immer im Gepäck mit; sie färben meine Wahrnehmung und meinen Umgang mit der Welt.
Zunächst möchte ich kurz erläutern, worüber ich schreiben möchte und warum ich darüber schreiben möchte.

Am Anfang war die Intention.

Warum schreibe ich hier? Andere haben es auf den Punkt gebracht:

  • „Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“
    Albert Schweitzer
  • „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“
    Volksmund
  • „Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?“
    Grethe Weiser

Außerdem: Viele können sich aus unterschiedlichsten Gründen nicht selbst auf den Weg machen. Grundsätzlich oder gerade nicht. Mit diesem Reise-Blog kann ich Euch ein Stück weit jedoch mit auf die Reise nehmen.

Was ich mit Euch teilen möchte:

  • Mich hat es sehr inspiriert, von anderen zu hören, wie sie gereist sind und was überhaupt möglich ist. Ich möchte also erzählen, wie ich welche Wanderungen für mich möglich gemacht habe.
  • Schöne Fotos von bereisten Ort- und Landschaften gibt es bereits im Web, ich halte hier eher Gedanken und Gefühle fest. Auch Lektionen.
    Außerdem sehen meine selbst geschossenen Bilder schlimm aus.
  • Vielleicht ergeben sich durch diesen Austausch schöne Begegnungen und hilfreiche Anregungen für den jeweils eigenen Weg. Ich bin gespannt auf die Resonanz meiner Beiträge.
  • Wenn ich merken sollte, dass Ihr Euch noch mehr von mir wünschen würdet, wäre es Ansporn für mich, mehr über meine Wanderschaften und deren Lehren mit Euch zu teilen. Vielleicht schreibe ich sogar dieses Buch, was in mir entsteht…

So. Ich habe immer noch kaum was über mich erzählt, nicht wahr? Los geht es.

Ich bin direkt nach dem Studium aus einem benachbarten europäischen Land nach Deutschland gezogen. Und bin gekommen, um zu bleiben. Wobei ich irgendwie auf der Flucht war. Aus „Familientradition“. Meine Eltern sind beide als Flüchtlinge über Kontinente hinweg geschleppt worden und als Nochkinder ins Land gelandet, in dem ich geboren und aufgewachsen bin. Erwachsen wurde ich jedoch „hier“. Durch Deutschland bin ich auch gezogen. Darüber hinaus bin ich sowohl privat also auch beruflich viel in Europa unterwegs gewesen. Nomadin bin ich aber nicht und fange jetzt – erst mit bald 40 Jahren – an, ein Gefühl von „zu Hause“ überhaupt zu entwickeln.
Ich weiß nicht, wie es Euch damit geht, aber ich bin gespannt auf die Weiterreise!

Mich treibt es nämlich immer wieder fort. Aktuell auch ein bisschen „zurück“. Zurück zu meinem Ursprung. Woher komme ich? Was steckt eigentlich in diesem geheimnisvollen Päkchen, das ich überall hin mitnehme und das teilweise ganz schön auf meine Schulter drückt?

Ich bin schon lange unterwegs. 15 Jahre oder so. Und jetzt möchte es gründlich machen. Auch deswegen bin ich jetzt meinen ersten Jakobsweg gelaufen. Davon erzähle ich hier gleich. Nachträglich.

Willkommen in meiner inneren Welt!

Hier geht es zum Tag 1.

Veröffentlicht von Peregrina

Unterwegsgedanken nach der Ankunft

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